Tipps für Windows XP

 

 

Gesamt : 7 Kapitel

 

 

 

 

 

Kapitel 1

 

 
Registry öffnen



Klicken Sie zuerst auf das Startmenü und wählen Sie dann “Ausführen”.

 Es erscheint eine Befehlszeile in die Sie “regedit” eintragen.

Nachdem Sie mit Ok bestätigt haben, gelangen Sie in die Windows Registrierungsdatenbank.

Eingriffe in die Registry immer mit äußerster Vorsicht durchführen!

 Um die Änderungen in der Registry zu aktivieren, ist ein Neustart erforderlich.





Windows-Tasten Belegung



Windows + D - Alle Fenster minimieren oder maximieren
Windows + E - Windows Explorer
Windows + F - Öffnet das "Suchen"-Fenster
Windows + L - Sperrt den PC
Windows + M - Alle Fenster minimieren
Windows + Q - Wechselt den Benutzer
Windows + R - Öffnet den "Ausführen"-Dialog
Windows + U - Öffnet den Hilfsprogramm-Manager
Windows + Pause - Zeigt die Systemeigenschaften
Windows + STRG + F - Öffnet das "Suchen nach Computer";





Numlock automatisch aktivieren




Der Zahlenblock auf der rechten Seite der Tastatur wird aktiviert,

 sobald man auf den Knopf “Num” drückt. Um den Zahlenblock

 dauerhaft aktivieren, ändern Sie in der Registry den Schlüssel:
HKEY_CURRENT_USER \ Control Panel \ Keyboard.
Im rechten Fenster klicken Sie hier auf den Wert 'InitialKeyboardIndicators' und tragen in

 das Feld eine "2" ein. Mit dem Wert "0" wird die Einstellung wieder rückgängig gemacht.

Wenn Sie schon bei der Anmeldung die NumLock-Taste aktivieren wollen,

 müssen Sie den Wert "InitialKeyboardIndicators" auch

unter "HKEY_USERS\.DEFAULT\Control Panel\Keyboard" auf 2 setzen,

 da zu diesem Zeitpunkt noch kein Anwender angemeldet ist und der

 Wert unter "HKEY_CURRENT_USER\ Control Panel\ Keyboard" noch nicht ausgewertet wird.




Updates speichern



Normalerweise lassen sich die Updates für Windows XP nur über das

 Online-Update installieren. Ein direktes Downloaden ist nicht vorgesehen.
Wer die Updates für spätere Installationen lokal speichern möchte, der sollte

 sich einmal diese Site anschauen. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass für jeden

 Download ein Ordner mit der dazugehörigen Knowledge-Base-Nr. angelegt wird, in

dem nicht nur das Update gespeichert wird, sondern auch gleich eine Beschreibung

 des Updates im HTML-Format. Die Seite lässt sich allerdings nur mit installiertem Windows XP anzeigen.




Alte Programme starten



Wie schon unter Windows 2000 hat Microsoft ein Tool bereitgestellt, das

 Windows 9x und NT Programme unter XP lauffähig macht. Zu finden ist der

 Programmkompatibilitätsassistent unter Start-> Programme-> Zubehör. Dieser Assistent

 sollte verwendet werden, wenn sich ein aufgerufenes Programm

 beschwert, das es für eine andere Version geschrieben wurde.

Nach dem Starten des Tools erscheint ein Willkommensbildschirm den man mit 'weiter' übergeht,

 dann die Option 'nach der Anwendung manuell suchen' anklicken. Über Durchsuchen

 einfach die EXE-Datei auswählen und bestimmen welches Windows eingestellt

werden soll. Danach kann man die Einstellungen testen und festlegen ob in Zukunft

 der Programmstart immer mit diesen Vorgaben erfolgen soll.
Über eine Verknüpfung ist ebenfalls Zuweisung und Änderung des Kompatibilitätsmodus möglich.
Aber das ein Programm im Kompatibilitätsmodus läuft, bedeutet

nochlange nicht, dass alle Funktionen funktionsfähig sind.





Programme deinstallieren



Bei den älteren Windows-Versionen konnte man Windows-Programme über

 Start-> Einstelllungen-> Systemsteuerung-> Software-> Windows Setup entweder nachinstallieren

oder auch deinstallieren. Bei Windows XP ist das Deinstallieren von Windows-Programmen nicht mehr so einfach.

Bei Win XP öffnet man im Explorer den Ordner Inf in C:\Windows und sucht nach der

 Datei sysoc.inf. Diese Datei öffnet man in dem Editor. Anschließend sucht man nach

 der Zeile dessen Programm man deinstallieren will, z.B. für den "Microsoft

Messenger": msmsgs=msgrocm.dll,OcEntry,msmsgs.inf,hide,7 und löscht nur das Wort hide. Danach

 tauchen alle Programme bei denen hide entfernt wurde in der Systemsteuerung-> Software auf und können deinstalliert werden.

Bei der Datei "sysoc.inf" handelt es sich um eine versteckte Systemdatei. Dazu müssen Sie

 ggf. noch folgende Änderungen vornehmen: Im Windows Explorer-> Extras-> Ordneroptionen 'Erweiterungen

 bei bekannten Dateitypen ausblenden' und 'Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)' entfernen

 Sie die Häkchen. Bei 'Inhalte von Systemdateien anzeigen' das Häkchen setzen.

 Vorsichtshalber sollten Sie eine Sicherheitskopie der ursprünglichen Datei anlegen.





Den Win XP Faxdienst nutzen



Der Faxdienst steht nicht standardmäßig zur Verfügung. Er muss über

Start-> Einstellungen-> Systemsteuerung-> Software-> Windows Komponenten hinzufügen

nachinstalliert werden. Danach kann mit Hilfe des Faxdruckers aus

 jeder Anwendung heraus ein Dokument gefaxt werden.
Das Faxmodul wird dabei wie ein Drucker behandelt. Um das Fax zu konfigurieren steht

 ein Assistent zur Verfügung, der sich beim Öffnen des Faxdruckers automatisch meldet.
Alternativ kann die Konfiguration auch über

 Start-> Programme-> Zubehör-> Kommunikation-> Fax-> Faxkonsole-> Extras-> Fax konfigurieren

vorgenommen werden. Die Faxclient-Console bietet alles was man braucht, außerdem stehen

 noch ein Deckblatt Creator sowie ein Fax Assistent zur Verfügung. Das Faxprogramm

ist übersichtlich und leicht zu bedienen, bietet aber dennoch viele Möglichkeiten.




Systemüberwachung mit sfc



Windows XP legt eine Kopie der wichtigsten Systemdateien unter Windows\System32\dllcache ab.

Hierbei handelt es sich um Systemtreiber, Exe-Dateien, DLL's, Bibliotheken, Steuerelemente,

 Sicherheitskataloge, Fonts etc. Dies dient dazu, die Dateien im Bedarfsfall wiederherstellen

 zu können, und somit die Systemstabilität zu erhalten.

Kommt es zum Löschen bzw. Überschreiben von sensiblen Systemdateien werden diese

automatisch wiederhergestellt. Eine komplette Übersicht über den Verlauf der Änderungen

 der Systemdateien erhält man in der Ereignisanzeige unter

Systemsteuerung-> Verwaltung-> Computerverwaltung-> System-> Ereignisanzeige> System.
Die manuelle Systemwiederherstellung wird durch Eingabe von 'sfc' unter

Start-> Ausführen gestartet, wobei folgende Parameter möglich sind:

/? = zeigt sfc Optionen an
/scannow = Überprüft sofort alle geschützten Systemdateien
/scanonce = Einmalige Überprüfung nach Neustart des Systems
/scanboot = Überprüft alle geschützten Systemdateien bei jedem Start
/revert = Setzt Scan auf die Standardeinstellungen zurück
/purgecache = Überprüfung und Säuberung des Sicherungsverzeichnisses
/cachesize =200, = Größe des Sicherungsverzeichnisses in MB festlegen

Zwischen sfc und dem / Parameter muss ein Leerzeichen stehen.

Findet das Programm korrupte oder falsche Versionen, ersetzt es diese mit Originalversionen

 von der Installations-CD. Halten Sie die CD also bereit.




Anmeldung an Domäne



Die Anmeldung an NT oder Win 2000 Netzwerk-Domänen bleibt der Professional Version von

 Windows XP vorbehalten. Doch mit einem Trick zeigt auch XP Home Edition Domänenressourcen an.

 Mit entsprechenden Berechtigungen kann auf diese zugegriffen werden. Man benötigt das

Tool 'TweakUI' aus den 'MS PowerToys' (s. unter Tools).

Mit dem Tool lässt sich unter dem Menüpunkt 'Logon' der 'Autologon' konfigurieren. Man trägt dabei

den Benutzer, das Kennwort und die Domäne ein. Beim nächsten Systemstart meldet sich die

Windows Home Edition selbständig an der Domäne an und

 man hat Zugriff auf sämtliche Domänenressourcen.





Versionsnummer anzeigen



Sie können sich auf dem Desktop die Versionsnummer anzuzeigen lassen:

Um diese Versionsnummer an- bzw. abzuschalten, müssen Sie

 folgendermaßen vorgehen. In der Registry unter:
"HKEY_CURRENT_USER \ Control Panel \ Desktop"
finden Sie im rechten Teilfenster den Wert "PaintDesktopVersion". Doppelklicken Sie

 darauf und tragen Sie die Zahl '1' ein, falls Sie die Versionsnummer sehen möchten;

eine '0' falls Sie die Anzeige nicht haben wollen.



Kapitel 2

 

 

Ich denke, es ist schon mal jedem von Ihnen passiert, dass Windows "abgeschmiert" ist.

 Was macht man dann? Neu installieren? Dies ist eine Möglichkeit, aber wäre es nicht

besser Windows wieder zum laufen zu bringen, anstatt alle Einstellungen und Daten

 zu verlieren? Daher sollten Sie die Recovery-Console installieren.
Legen Sie die Windows XP CD ein. Wechseln Sie in die "Eingabeaufforderung" mit

 Start-> Ausführen-> cmd. Sie müssen nun auf den Laufwerkbuchstaben von Ihrem

CD-Rom Laufwerk wechseln. Sollte Ihr CD-Laufwerk auf G gemappt sein,

 geben Sie "G:" ein. Dann "cd i386" eingeben.
Anschließend müssen Sie noch den Befehl "winnt32 /cmdcons" (ohne Häkchen) eingeben.

 Nun den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen und schon

 haben Sie die Recovery-Console installiert.








Systemwiederherstellung deakt.



Um Festplattenspeicher zu sparen, kann man die Systemwiederherstellung deaktivieren.

Sie benötigte bei mir ca. 400 MB Festplattenspeicher. Die Systemwiederherstellung ist eine

 Komponente von Windows XP Professional, die Sie bei einem Problem zum Wiederherstellen

eines früheren Zustands des Computers verwenden können, ohne dass dabei Datendateien verloren gehen.

Unter Start-> Einstellungen-> Systemsteuerung-> System klicken Sie auf die Registerkarte

 'Systemwiederherstellung'. Markieren Sie die Option 'Systemwiederherstellung für alle

 Laufwerke deaktivieren'. Klicken Sie auf 'OK'. Die Systemwiederherstellung

 ist nun für alle Laufwerke deaktiviert.
Sie können auch nur einzelne Festplatten/Partitionen abschalten. Dazu wählen Sie die

 Festplatte aus und klicken anschließend auf 'Einstellungen'. Datendateien (z.B.: Excel, Word usw.)

sollten Sie immer selbst sichern. Die Systemwiederherstellung stellt keine Datendateien

wieder her. Diese Einstellung sollte nur von versierten Anwendern übernommen werden.








Dll's aus dem Speicher entladen



Standardmäßig behält Windows XP die von Anwendungen benötigten DLLs im Speicher, nachdem

die dazugehörige Anwendung beendet wurde. Für Systeme mit weniger großzügigen RAM-Ausstattung

 oder in Arbeitsumgebungen wo XP längere Zeit ohne Neustart auskommen muss, ist es ratsam,

 dem System anzuweisen, DLLs nach Beenden von Anwendungen sofort zu entladen. Gehen Sie

 in die Registry unter: HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer.

 Erstellen Sie hier in der rechten Fensterhälfte eine neue Zeichenfolge

 (rechte Maustaste-> Neu-> Zeichenfolge) mit dem Namen AlwaysUnloadDll. Klicken Sie

 jetzt auf AlwaysUnloadDll, geben Sie den Wert 1 ein, und klicken Sie auf OK.








Indizierung entfernen



Bei jeder Suche nach Ordnern oder Dateien wird das Ergebnis in den Arbeitsspeicher

 geladen, um bei der nächsten Suche das Ergebnis schneller präsentieren zu können.

Allerdings leidet die Performance, da dazu Arbeitsspeicher verbraucht wird. Wer also

 auf die schnellere Suche verzichten kann, sollte die Indizierung ausschalten.
Dazu mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Laufwerk (Arbeitsplatz oder Windows

 Explorer) klicken und unter 'Eigenschaften' den Hacken bei 'Laufwerk für

 schnelle Dateisuche indizieren' entfernen.

Die Option steht nur bei NTFS Laufwerken zur Verfügung.








Verwaltungsprogramme von XP



Um schneller auf die Verwaltungs-Programme zuzugreifen, gehen Sie über

Start-> Ausführen. Folgende Programme stehen zu Verfügung:

certmgr.msc - Zertifikat-Manager
ciadv.msc - Indexdienst
cleanmgr.exe - Datenträgerbereinigung
cmd.exe - Eingabeaufforderung
comexp.msc - Komponentendienste
compmgmt.msc - Computerverwaltung
devmgmt.msc - Geräte-Manager
dfrg.msc - Defragmentierung
diskmgmt.msc - Datenträgerverwaltung
dxdiag.exe - DirectX-Diagnoseprogramm
eventvwr.msc - Ereignisanzeige
fsmgmt.msc - Freigegebene Ordner
gpedit.msc - Gruppenrichtlinien-Editor
lusrmgr.msc - Lokale Benutzer und Gruppen
ntmsmgr.msc - Wechselmedienverwaltung
perfmon.msc - Leistungsmonitor
regedit.exe - Registrierungs-Editor
secpol.msc - Sicherheitseinstellungen
services.msc - Diensteverwaltung
taskmgr.exe - Task-Manager








Festplatte in NTFS Format



Vor allem das ganze ohne die Daten zu verlieren und ohne die Daten auf verschiedenen

Partitionen hin und her zu schieben. Eigentlich ist das ganz einfach. Öffnen Sie

die "Eingabeaufforderung" (Start-> Ausführen-> "cmd" eingeben (ohne "") dort geben

 Sie den Befehl: "convert" den Namen des Laufwerks mit einem

 Doppelpunkt wie z.B. "c:" " /fs:ntfs" ein also z.B.:
convert c: /fs:ntfs
Folgen Sie dann einfach den Bildschirmaufforderungen.








Dr. Watson deaktivieren



Seit Windows NT kennt ihn jeder. 'Dr. Watson'. Stürzt Windows ab, ist er zur Stelle

und sichert den aktuellen Speicherinhalt in eine Datei. Das dauert nicht nur mitunter sehr

 lange, sondern geht dem Anwender auch auf die Nerven. Anfangen konnte man mit

 den Meldungen in den meisten Fällen ohnehin nichts.

Unter Windows XP ist Dr. Watson sogar ein Sicherheitsrisiko. Denn nach einem

Absturz fragt Dr. Watson, ob es einen Bericht an Microsoft schicken soll. Dabei ist das

 Speicherbild natürlich enthalten. Man stelle sich vor, die Textverarbeitung war zum

Zeitpunkt des Absturzes geöffnet und man hat an einem Dokument mit sensiblem

Inhalt gearbeitet. Bill Gates erhielte also Einblicke in Schriftstücke, die

 vielleicht nie das Haus verlassen sollten.
Um Dr. Watson zu deaktivieren löscht man in der Registry den

Schlüssel "AeDebug" unter "HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion".
Will man Dr. Watson doch irgendwann wieder aktivieren, gibt

 man unter Start-> Ausführen den Befehl "drwtsn32 -i" ein.








Auslagerungsdatei löschen



Die von Windows angelegte Auslagerungsdatei kann unter Umständen Daten

 enthalten die eingesehen werden könnten. Sicherheitsbewusste Anwender können

 Windows vorgeben, Inhalte der Auslagerungsdatei beim Herunterfahren

des Systems zu löschen. So gehen Sie vor:
Start-> Einstellungen-> Systemsteuerung-> Verwaltung-> Lokale

 Sicherheitsrichtlinie-> Lokale Richtlinien-> Sicherheitsoptionen.
Hier können Sie die Option 'Herunterfahren: Auslagerungsdatei

 des virtuellen Arbeitsspeichers löschen' aktivieren.
Oder folgenden Schlüssel in der Registry

ändern: HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \

Control \ Session Manager \ Memory Management.

Den Wert von 'ClearPageFileAtShutdown' auf '1' setzen.








Automatische Updates verhimdern



Von Haus aus ist Windows XP so konfiguriert, das das Betriebssystem verfügbare

 Systemaktualisierungen automatisch vom Update-Server herunterlädt und Sie

 unmittelbar vor deren Installation benachrichtigt.
Wenn Sie die Kontrolle über diese System-Updates behalten möchten, kann die automatische

 Update-Funktion in der Systemsteuerung ausschaltet werden.
Arbeitsplatz-> Eigenschaften-> Automatisches Update Häkchen bei: Automatische

Updates deaktivieren und Arbeitsplatz-> Eigenschaften-> Erweitert-> Fehlerbenachrichtigung

Häkchen bei Fehlerberichterstattung deaktivieren








Einmalige Produktaktivierung



Wer sein Windows XP einmal bei Microsoft registriert hat, braucht auch nach einer

kompletten Neuinstallation auf dem gleichen Rechner den Registrierungsvorgang nicht

zu wiederholen. Ist das Betriebssystem einmal registriert, muss lediglich eine Kopie

 der Datei 'wpa.dbl' im Verzeichnis C:\WINDOWS\system32 gesichert werden; am

besten auf einer Diskette oder anderen Partition. Nach einer Neuinstallation Ihres

 Betriebssystems auf dem selben Rechner können Sie den zuvor registrierten Zustand

von XP durch Kopieren der Datei wpa.dbl in das System32-Verzeichnis wieder herstellen.

 

Kapitel 3

 

 

Ich denke jeder von ihnen hat sich schon mal geärgert, dass sich dauernd der Windows-Messenger

beim Windowsstart öffnet und den Systemstart verlangsamt. Nun es gibt eine ganz einfache

Möglichkeit. Man öffnet das Menü Start-> Ausführen

 und gibt "mmc" ein. Danach öffnet sich ein neues Fenster.
Dort wechseln Sie in das Menü "Datei". In diesem Menü öffnet man das

 Menü Snap-In hinzufügen/entfernen. Nun öffnet sich wieder ein neues Fenster. Dort klickt

 man auf die Schaltfläche "Hinzufügen". Es öffnet sich wieder mal ein Fenster. Dort sucht

man den Punkt Gruppenrechtlinie und markiert ihn.
Dann klickt man wiederum auf die Schaltfläche "Hinzufügen". Im neuen Fenster welches

sich öffnet klickt man einfach auf "Fertig Stellen" und dann auf Schließen und dann

auf OK. Diesen Punkt öffnet man mit einem Doppelklick. Dort klickt man auf

 Benutzerkonfiguration-> Administrative Vorlagen-> Windows Messenger

und beide Punkte auf "nicht konfiguriert" setzen.








XP hat Heimweh



XP möchte sich ständig mit einem Server verbinden.

Uhrzeit-Aktualisierung: Öffnen Sie die Eigenschaften der Uhr mit einem Doppelklick und

dann auf Internetzeit. XP aktualisiert seine Uhrzeit mit einem MS-Server. Sie können das ganz

abschalten oder einen alternativen Server eintragen.

Internet Explorer: Internet Explorer aufrufen und in Extras-> Internetoptionen-> Erweitert 'Automatische

Überprüfung auf Aktualisierungen'. Entfernen Sie das Häkchen. Desweiteren gibt es noch den

Punkt 'passives ftp verwenden', welchen Sie ebenfalls deaktivieren können (für DSL an).

Messenger: Auch der MS-Messenger ist sehr redefreudig. Schalten Sie Ihn doch

einfach ab, wenn Sie ihn nicht benötigen. Wechseln Sie zur

Eingabeaufforderung

 und geben Sie folgende Befehlszeile

 ein: rundll32 advpack.dll,launchinfSection %windir%\inf\msmsgs.inf,blc.remove oder:

 Unter C:\Programme\Messenger

 Die Datei msmsgs.exe nach msmsgs.exe-

 umbenennen (Messenger wird unbrauchbar).

Mediaplayer: Den Mediaplayer aufrufen: Extras/Optionen/Player: Identifikation

 des Players durch Internetsites = deaktivieren und Lizenzen autom. erwerben = deaktivieren.








Mehr Festplattenspeicher



Windows XP belegt nach einer Standard-Installation gute 1,5 GB an Festplattenspeicher.

Mit den folgenden Schritten können Sie einige MB Festplattenspeicher sparen.

Die Ruhezustand-Funktion von XP legt die Datei hiberfil.sys an, die je nach

 Systemeinstellung einige 100 MB groß sein kann. Sie können diese aber deaktivieren

und so Speicherplatz einsparen: Start-> Systemsteuerung-> Energieoptionen-> Ruhezustand,

 Häkchen entfernen bei "Ruhezustand aktivieren".

Die Systemwiederherstellung belegt im Lauf der Zeit eine beachtliche Menge an

 Festplattenspeicher. Haben Sie wenig Platz, können Sie diese mit folgendem

 Menübefehl deaktivieren: Start-> Systemsteuerung-> System-> Systemwiederherstellung 'Systemwiederherstellung

 auf allen Laufwerken deaktivieren' (Häkchen setzen).

Löschen Sie mit dem Datenträgerbereinigungs-Utility überflüssige Dateien.

Wählen Sie das zu reinigende Laufwerk aus und aktivieren Sie die gewünschten Optionen.

 Das Tool finden Sie unter Start-> Programme-> Zubehör-> Systemprogramme-> Datenträgerbereinigung.








Auslagerungsdatei sinnvoll konfig.



Zum Einstellungsmenü des Virtuellen Speichers gelangt man über Systemsteuerung-> Leistung und Wartung-> System-> Erweitert-> Systemleistung-> Einstellungen-> Erweitert-> Virtueller Arbeitsspeicher-> Ändern.

In diesem Menü lässt sich die Größe einstellen, die ich auf die gleiche

 Anfangsgröße und Maximale Größe einstellen würde, um ein Defragmentieren zu

 verhindern. Die Mindestgröße sollte die des eingebauten Arbeitsspeicher betragen

 um korrekt debuggen zu können. Wer seinen genauen Auslagerungsbedarf ermitteln

will, muss dies mit Hilfe des Systemmonitors herausmessen. Windows XP erlaubt

das Verwenden einer Auslagerungsdatei für mehrere Systempartitionen, unabhängig

 davon welches Dateiformat verwendet wird.








Performance für Serverdienste



Standardmäßig ist das IOPageLockLimit mit 512 KB sehr mager bemessen, was

die In- und Output Leistung des Systems mindert. Wer Serverdienste nutzt sollte

über genügend Arbeitsspeicher verfügen und kann deshalb bestimmt 12 MB abzweigen.

 In der Registry unter: HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \

 Session Manager \ Memory Management und bei IOPageLockLimit den Wert auf 1258291 (Bytes) setzen.








Systemcache optimieren



Windows XP verwaltet den System und Dateicache dynamisch, wird viel Speicher für

 Dateioperationen benötigt, stellt Windows den gesamten Speicher bis auf 4 MB Systemcache

zur Verfügung, was eine Kernel Auslagerung zur Folge hat. Wenn man jetzt unter

 HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \

Session Manager \ Memory Management den LargeSystemCache vergrößert, kann man

 eine bessere Performance erreichen. Dieser Tipp ist aber erst ab 256 MB RAM

sinnvoll, da sonst eher eine Leistungsminderung eintritt.








FAT 32 unter Windows XP




Wer auf die Features von NTFS verzichten kann, der ist mit FAT 32 nicht schlecht beraten.

 Größter Vorteil: man kann von anderen Windows Partitionen z.B. Win 98 auf die

 Window XP Partition zugreifen, was eine Systemreparatur ungemein erleichtert.

Mit einer Standard Clustergröße von 4 KB ist eine effiziente Ausnutzung des Plattenspeichers

 gewährleistet. Im Gegensatz zu FAT 16 sind FAT 32 Partitionen weniger fehleranfällig,

 da es über eine flexiblere Datenstruktur verfügt. Unterstützt werden Laufwerke bis 2 Terabyte.








Ordnermanagemant 1



Inhalt von Systemordnern anzeigen
Im Explorer auf Extras/Ordneroptionen/Ansicht und die

Option 'Inhalte von Systemordnern anzeigen' aktivieren.

Systemsteuerung im Arbeitsplatz integrieren
Wer die Systemsteuerung zu den Laufwerken im Arbeitsplatz hinzufügen will, muss

 in die Systemsteuerung gehen, und unter Darstellung und Design/Ordneroptionen/Ansicht

 die Option 'Systemsteuerung unter Arbeitsplatz einblenden' anhaken.

Ordner zu den Favoriten hinzufügen
Windows XP erlaubt das hinzufügen von Dateiordnern zum Favoritenmenü.

 Hier gilt das selbe Prinzip wie bei den Internet-Favoriten, einfach im Windows

Explorer Datei markieren und mit dem Menü Favoriten an die gewünschte Stelle manövrieren.

Zusatzinformationen in der Ordneransicht ausblenden
Wer auf die Zusatzinfos im Windows Explorer auf der linken Seite verzichten kann,

 der darf sich auf einen großen Platzgewinn freuen. Um die Laufleiste zu deaktivieren,

 muss man im Explorer unter Extras/ Ordneroptionen/ Allgemein die Option

 Herkömmliche Windows Ordner verwenden aktivieren.








Ordnermanagement 2



Ordnertyp individuell festlegen
Bei Rechtsklick auf einen Ordner / Eigenschaften / Anpassen gelangt man zu diesem

Menü, das die Konfiguration von Ordnertyp - Anzeigebild - Ordnersymbol ermöglicht. Jeder

Ordnertyp stellt neben der speziellen Anzeigeoptionen auch die Funktionen zur Verfügung, die

 man typischerweise für die Dateitypen verwendet.

Miniaturansicht für Bilderordner
Wenn sich in einem Ordner eine nicht zu große Menge an Bildern befinden, können diese auch

als Miniaturansicht angezeigt werden. Dazu legt XP eine Datenbank im Ordnerverzeichnis

 mit dem Namen Thumbs.db an. Ist der Ordner als Bilderordner konfiguriert, werden die Miniaturansichten

 angezeigt. Wird die Anzahl der Bilder zu groß, wird diese Funktion deaktiviert.

Papierkorb verschlüsseln oder komprimieren
Wird das NTFS Dateisystem verwendet, können Dateien die sich im Papierkorb befinden,

entweder verschlüsselt oder komprimiert werden. Der Papierkorb unterliegt hierbei den

 gleichen Regeln wie die anderen Systemdateien.








Dateimanagement



Alte Dokumente suchen
Standardmäßig werden im Startmenü die letzten 15 zuletzt verwendeten Dokumente

aufgelistet. Im Ordner: Dokumente und Einstellungen \ Benutzername \ Zuletzt verwendete

 Dokumente sind alle Dateien gespeichert, die noch nicht physikalisch gelöscht wurden.

Das Menü "Öffnen mit" definieren
Unter dem unten aufgeführten Pfad ist der Zugang zum individuellen Zuweisen von

Anwendungen zu den Dateiendungen verborgen. Wobei cdr symbolisch ist und gegen eine

andere Endung getauscht werden kann. In der Registry unter: HKEY_CURRENT_USER \

Software \ Microsoft \ Windows \ CurrentVersion \ Explorer \ FileExts \ .cdr \ OpenWithList.

Hier muss nur das ausführende Programm eingetragen werden z.B. PhotoShop.exe.

Die Funktion Auto Vervollständigen
Standardmäßig vervollständigt XP fast alle Eingaben, wer dies explizit konfigurieren will,

 muss über den Internet Explorer 6 gehen, der diese Funktion verwaltet. Im Internet Explorer

 Extras / Internet Optionen / Inhalte / Auto Vervollständigen öffnen und die Richtlinien festlegen

oder alle bisher gespeicherten Eingaben löschen.

 

Kapitel 4


Die Installation von Windows XP Professional ist sehr leicht zu tätigen. Sie ermöglicht

ein Update von Windows 98/ME und NT/2000 oder eine Vollinstallation auf eine leere Festplatte.

Die Home Edition ist dazu in dieser Hinsicht eingeschränkt,

da nur ein Update von Win98/ME möglich ist.

Wenn Sie mehrere Festplatten oder Partitionen haben, können Sie sich auch ein

 Dualbootsystem zusammenschneidern. Installieren Sie das vom Erscheinungstermin

älteste Betriebssystem und danach das neuste (z.B. erst Windows ME, danach

Windows XP). Bei jedem Start bietet sich Ihnen dann eine Auswahl an,

 bei der Sie die jeweilige Version starten können.








Platzbedarf von Windows XP



Der von Microsoft angegebene Platzbedarf von 1,5 GB erscheint im ersten Moment übertrieben.

Das ist jedoch keineswegs übertrieben, denn direkt nach der Installation nimmt XP ziemlich

genau 1 GB weg. Wenn man die benötigte Auslagerungsdatei hinzurechnet, erhöht sich der

 Platzbedarf auf knapp 1,3 GB. Wollen Sie auf diesem Laufwerk dann auch noch Programme,

ihre Eigene Dateien oder Spiele installieren, wird es schnell eng.

 Daher ist ein Laufwerk ab 10 GB zu empfehlen.








Welches Dateisystem?



Windows XP bietet Unterstützung für FAT, FAT32 und NTFS5 welches eine verbesserte

Version des NTFS Dateisystems darstellt. Um die Schutzfunktionen dieses Betriebssystems

 voll ausnutzen zu können, sollten Sie während dem Setup die Festplatte in

das NTFS Dateisystem formatieren/umwandeln.
Wenn Sie FAT wählen und ihre Festplatte mehr als 2GB beträgt, wählt Windows XP automatisch FAT32,

 da dieses Dateisystem mehr Speicher verwalten kann. Wenn Sie allerdings ein Dualboot mit

 Windows ME und Windows XP betreiben wollen, können Sie nicht auf die Dateien der XP Partition zugreifen,

 weil Windows (95 bis ME) kein NTFS unterstützt. In solch einem Fall empfiehlt es sich FAT32 zu nehmen.








Formatierung



Während der Installation im MS-DOS Teil der Windows XP Installation müssen Sie sich

 zwischen zwei Dateisystemen entscheiden. Zur Auswahl stehen NTFS und FAT. Sie werden,

nachdem Sie die gewünschte Partition oder Festplatte für das

 Betriebssystem angegeben haben, danach gefragt:

- Partition mit dem NTFS-Dateisystem formatieren (Schnell)
- Partition mit dem FAT-Dateisystem formatieren (Schnell)
- Partition mit dem NTFS-Dateisystem formatieren
- Partition mit dem FAT-Dateisystem formatieren
- Bestehendes Dateisystem beibehalten (keine Änderungen)

Bei der schnellen Formatierung werden sämtliche Dateien auf dem ausgewähltem Laufwerk

gelöscht. Die normale Formatierung löscht ebenfalls alle Dateien und Ordner, prüft aber danach

die gesamte Festplatte auf Fehler. Dies nimmt besonders bei großen Laufwerken einige

 Zeit in Anspruch, ist aber die sicherste Option.








Dualboot oder Upgrade



Am Anfang der Installation unter Windows (z.B. Win98) fragt Sie der WinXP Installer, ob Sie

 das vorhandene Betriebssystem aktualisieren wollen (Upgrade) oder ob Sie es parallel zum bereits

 installierten Windows verwenden möchten (Dualboot). Bei jedem Start des Computers zeigt der

Bootmanager dann die zwei Windows Versionen zum Auswählen an.

Ein Dualboot hat einige Vorteile. Zum Beispiel wenn ein Programm unter Windows XP nicht laufen

sollte, können Sie es unter Windows 98 starten. Es gibt noch manche Programme und vor

allem Komponenten, die keine Windows XP Treiberunterstützung mitbringen.

.Ein Upgrade überschreibt die vorhandene Windows Version und ist aufgrund von Speicherplatzgründen

 dem Dualboot vorzuziehen. Man hat auch den Vorteil, das die Rechte und Benutzerverwaltung

von NT und die Einstellung der Programme beibehalten werden.

Die beste Methode ist eine komplette Neuinstallation auf einer formatierten Festplatte da dadurch

keine alten Dateien übernommen werden (Dateimüll). Ein Upgrade ist meist instabiler und langsamer.

Auch wenn auf den ersten Blick alles funktioniert, so ist die

 Wahrscheinlichkeit von Fehlern erheblich größer.








Mit Startdisketten installieren




Verfügt man über ein altes Board, dass kein Booten vom CD-ROM unterstützt, so ist das

 Programm WinXP_DE_PRO_BF.EXE (4,3 MB) sehr hilfreich. Nach dem Download dieses

Tools können Sie 6 Startdisketten erstellen und so die Installation von den Disketten starten.

 Zu finden ist es im Download Center von Microsoft (über die Seite Tools). Bitte beachten Sie,

das es unterschiedliche Dateien für die Home und Professional Edition gibt.










Fehler 3E6h bei Installation



Beim Updaten auf Windows XP kann diese Meldung erscheinen: 'Schwerwiegender Fehler Die Installation

kann nicht fortgesetzt werden. Wenden Sie sich an den Technischen Support bei

Microsoft. (Fehler: 3E6h)'. Ursache dafür ist der System Restore Remover Pro von Definition Software.

Einfach über Start-> Einstellungen-> Systemsteuerung-> Software deinstallieren. Hilft dies nicht,

 sämtliche externe Hardware entfernen und mit Minimalkonfiguration starten. Dann

 sollte die Installationsroutine durchlaufen.








Installation scheitert bei Win 95/98



Will man von Win 95/98 das Windows XP Setup über die Option Neuinstallation starten, kann

die Installation hängen bleiben. Es bleibt nur ein Abbruch übrig. Mögliche Ursache kann die Begrenzung

 des Windows 95 Standardsteuerelements sein, dass die Anzahl möglicher Assistentenseiten

 begrenzt. Dieser Fehler betrifft laut Microsoft die Goldeditionen von

Windows 95/98. Abhilfe: XP Setup abbrechen und Internet Explorer

 installieren. Anschließend von CD installieren.








Setup Vorgang



Im folgenden beschreibe ich wie man neben einem vorhandenen Windows noch XP dazu

installiert (Dualboot) und wie man XP auf eine formatierte Festplatte kopiert. Wenn Sie

 zwei Betriebssysteme parallel zueinander laufen lassen wollen, fahren Sie mit dem nächsten

Schritt fort. Wollen Sie XP auf eine frische Festplatte installieren gehen Sie weiter mit Punkt 3.

1. - Legen Sie die Windows XP CD-ROM ins Laufwerk ein. Die Autostart Funktion erscheint

 und bietet Ihnen 3 Möglichkeiten an. Wenn kein Autostartbildschirm erscheint, klicken Sie

 auf Arbeitsplatz-> CD-ROM Laufwerk-> setup.exe. Wählen Sie nun die erste

 Funktion: "Windows XP installieren". Nach kurzer Zeit werden Sie gefragt, ob Sie ein Update

 durchführen möchten oder eine Neuinstallation (bzw. Dualboot) durchführen wollen.

 Wählen Sie "Neuinstallation" und klicken Sie auf "Weiter". Sie werden jetzt nach der

 Serialnummer gefragt, die sich auf der Windows XP CD-Hülle befindet. Nach der Eingabe

 können Sie evtl. Eingabehilfen oder den Installationsordner bestimmen. Es erfolgt der erste Neustart.

 Überspringen Sie jetzt den folgenden Schritt und gehen direkt zu Punkt 3.

2. - Wenn Sie XP auf eine leere Festplatte Installieren wollen, schalten Sie den PC ein. Je nach Art

 des Computers müssen Sie eine bestimmte Taste drücken, um ins BIOS zu gelangen. Dies ist meist

die 'ENTF' oder die 'F2' Taste. Auf dem Bildschirm erscheint dazu jeweils eine Meldung. Wenn Sie im

 BIOS des Computers sind, gehen Sie je nach Version unter ';BIOS Feature Setup' oder 'Chipset Setup'.

 Hier können Sie die Bootreihenfolge ändern, sodass direkt nach dem Hochfahren von der CD-ROM installiert

werden kann. Dazu ändern Sie eine Option, die ähnlich aussieht wie 'Bootsequence' oder 'Boot from'. Hier

stellen Sie die Reihenfolge auf 'CD-ROM' 'C'. Jetzt speichern Sie die Einstellungen ab

 (Wegen der englischen Tastatur ist Y bei der Bestätigung Z) und der PC startet neu.

3. - Als erstes startet der DOS Teil der Installation. Direkt zu Beginn lädt das Installationsprogramm

die wichtigsten Treiber. Nun werden Sie gefragt, ob Sie Windows installieren möchten. Dies bestätigen

Sie mit 'Enter'. XP verlangt nun nach der Partition/Festplatte, wenn Sie mehr als eine haben. Ansonsten

wählen Sie die vorhandene. Im nächsten Schritt der Installation können Sie ihre Festplatte (evtl. noch mal) mit

einem beliebigen Dateisystem formatieren. Falls Sie auf eine leere Festplatte XP installieren wollen, gehen

 Sie auf 'Bestehendes Dateisystem beibehalten'. Sie können in beiden Fällen aber auch ein anderes

 Dateisystem wählen. Nach der Änderung des Dateisystems und der Festplattenüberprüfung geht

 es dann auch gleich mit dem Kopieren der Dateien weiter. Windows startet nun neu. Vergessen Sie nicht

 die Änderungen im BIOS wieder nach der kompletten Installation rückgängig zu machen.

4. - Ab hier nun der auf Windows basierende Teil der Installation. Es begrüßt Sie zum ersten Mal

das Bootlogo und danach ein bunter Bildschirm auf dem sich Windows ausgiebig selbst lobt. Hier

 beginnt auch schon von ganz allein die Geräteinstallation. Während dieses Vorgangs kann der

 Monitor 2-4 Mal dunkel werden. Dies ist völlig normal. Nun erscheinen nacheinander die Region- und Sprachoptionen,

Benutzerinformationen, der auszuwählende Computername und das Administrator Kennwort. Falls eine

 Netzwerkkarte installiert ist, werden Sie noch nach deren Konfiguration gefragt. Klicken sie hier

in den meisten Fällen auf Standard. Im nächsten Feld, wo Sie die Domänen Opionen einstellen

 können, klicken Sie ebenfalls auf weiter. Jetzt werden die Daten kopiert, Einstellungen vorgenommen,

 Startmenü erstellt und die Installation abgeschlossen. Das benötigt seine Zeit!

5. - Nach einem Neustart finden Sie sich schon fast in Windows XP wieder. Ein Installationsassistent

verlangt noch ein paar letzte Einstellungen. Er prüft zunächst ihren Computer auf Internet-Verbindungen,

die Sie aber auch später hinzufügen können. Ebenso können Sie wählen, ob sie sich bei Microsoft

 registrieren lassen wollen. Danach werden Sie nach dem Benutzernamen gefragt und nach

dessen Eingabe ist die Windows XP Installation komplett.








Probleme mit APCI



ACPI (Advanced Configuration und Power Management Interface) wird beim Windows XP Setup

installiert. Da es die komplette IRQ Verwaltung übernimmt (und somit tiefgehende Eingriffe ins

System vornimmt) kann es zu Problemen führen, wenn das Mainboard die ACPI Funktion nicht vollständig

 unterstützt. Im schlimmsten Fall bricht das Setup mit einem Bluescreen gleich am Anfang ab.

 Ansonsten können während des Betriebs von Windows einzelne Fehler (Windows fährt nicht richtig

herunter) auftreten. Man kann ACPI manuell entfernen. Allerdings ist diese Methode nicht immer

erfolgreich und wird von Microsoft selbst nicht empfohlen. So deaktivieren

Sie ACPI vor und während der Installation:

Schritt 1: Wenn das BIOS die Option ACPI auszuschalten anbietet, sollten Sie dies tun.

 Meistens kann man dies unter ACPI oder ACPI-Function erledigen.
Schritt 2: Drücken Sie beim Setup, an der Stelle wo Sie aufgefordert werden für

alternative SCSI-Adapter die F6 Taste zu drücken die F5 Taste. Es erscheint eine Liste

 in der Sie per Pfeiltasten auf Standard PC springen und mit ENTER bestätigen.

 

Kapitel 5

 


Wenn Sie Windows XP registrieren, müssen Sie einen 50-stelligen

 Schlüssel an Microsoft übermitteln.

 Das Installationsprogramm gewinnt diese Zeichenfolge aus dem

 mitgelieferten Product Key

und Informationen über Ihre Hardware. Welche Informationen

 stecken in diesem 50-stelligen

 Schlüssel? Darüber lässt sich derzeit leider nur spekulieren.

Folgende Infos sollen unter anderem in dem 50-stelligen

Schlüssel stecken:

Die Seriennummer Ihrer Festplatte,
die letzten zehn Bits der MAC-Adresse der Netzwerkkarte,
die letzten sieben Bits der CPU-Seriennummer,
die ldentifikations-Strings des CD-ROM-Laufwerks,
des Displays,
des SCSI-Host-Adapters und des IDE-Controllers
sowie der String des Prozessormodells,
und die ungefähre RAM-Größe Ihres PCs.
Außerdem erfährt Microsoft, ob Sie eine Docking-Station

 für Notebooks verwenden.
Der Schlüssel soll Prüfinformationen enthalten, die Rückschlüsse auf die

Gültigkeit des Product Keys zulassen.









Klassisch oder Modern?




Über einen Rechtsklick auf den Desktop, dann Eigenschaften kommt

man zum Auswahlmenü des Designs.

Ob man sich für das schlichte Windows 2000 oder das moderne XP Outfit

 entscheidet ist reine Geschmackssache.

 Bei eher schwach ausgestatteten Systemen ist das klassische

Menü bevorzugen, da es weniger

 Ressourcen verschlingt. Es kann auch wahlweise mit kleinen Symbolen angezeigt werden.

Die klassische Variante entspricht dem Windows 2000 Design.
Ist das gewünschte Grunddesign ausgewählt, kann über die Schaltfläche Anpassen die

 Größe der Symbole, sowie die Anzahl der zuletzt benutzten Verknüpfungen, die angezeigt

 werden sollen, definiert werden. Außerdem wird hier eingestellt ob und welche Internet und

 Mailprogramme im Startmenü erscheinen sollen.
&Über die Schaltfläche Erweitert werden die Feineinstellungen vorgenommen. Hier kann

fast jeder Menüeintrag nach belieben konfiguriert werden. Außerdem können die zuletzt geöffneten

 Dokumente gelöscht werden, bzw. diese Option ganz deaktiviert werden.
Manuelle Änderungen werden nach wie vor per Drag & Drop vorgenommen. Sogar das Bild des

eingeloggten Benutzers kann geändert werden; durch einfaches Anklicken kommt man zu

einer Beispielgalerie aus der man ein neues Bild auswählen kann, oder man

 wählt alternativ eine eigene Bildquelle.








Zwei Benutzerkonten für Admins




Installationen, aber auch größere Aufräumarbeiten an einem Windows XP-System können

nur von Personen mit Administratorenrechten vorgenommen werden. Diese Eigenschaft können

 Sie auch zum Schutz gegen versteckte Skripts nutzen, die beim Surfen möglicherweise auf den

Rechner gelangen und es auf Ihre Daten abgesehen haben. Das Ausführen bestimmter Viren und

bösartiger Skripts verhindern Sie, indem Sie sich ein zweites Benutzerkonto mit eingeschränkten

Rechten zulegen. Nutzen Sie dieses Konto für alltägliche Aufgaben wie Internetrecherchen und Office-Arbeiten.

 Eingeschleuste Programmcodes oder Trojaner haben dann keine Chance mehr auf eine heimliche Installation.








Alexa deaktivieren



Im Internet Explorer unter Extras-> Verwandte Links anzeigen verbirgt sich im Grunde die Firma

 Alexa (www.Alexa.com) Der Service von Alexa speichert jede Website die mit dem Internet Explorer

 aufgerufen wird, dabei wird das Surfverhalten analysiert. Auf der Website von Alexa nachzulesen sind es:

1. Infos über besuchte Webseiten
2. Die eigene IP-Adresse und die Url der Webseite, inkl. Kennwörter (wenn in der Url weitergeleitet).
3. Daten die in Onlineformulare eingegeben werden.
4. Infos über den benutzten Browser und Betriebsystem.
5. Analysierung der Wege im Web, zwecks Einordnung des Kaufverhaltens.

Wer das Alexa Browserplugin installiert hat, bekommt ein Cookie mit einer persönlichen

 Identifikationsnummer und fortan werden auch noch Infos zu Onlinekäufen gespeichert.

 So kann man Alexa deaktivieren:
In der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE \ Software \ Microsoft \ Internet

Explorer \ Extensions \ c95fe080-8f5d-11d2-a20b-00aa003c157a. Alle Extensions löschen.
Allerdings funktioniert nun die Funktion "verwandte Links" nicht mehr.

Ein sehr gutes Tool um seine Festplatte vor Spyware zu schützen ist Ad-aware von Lavasoft.
Spyware ist Software, die eine Internet-Verbindung ohne Wissen oder explizite Zustimmung des

Anwenders nutzt. Häufig werden persönliche Teil-Informationen ohne Wissen des PC-Besitzers

 an die Hersteller installierter Programme übermittelt, die in der Summe ein sehr genaues Profil Ihres

Surf-Verhaltens ergeben. Ad-aware findet unter anderem die Spyware-Module von Aureate, Doubleclick,

 Timesink und Web3000. Die gefundene Schnüffel-Software kann sofort gelöscht werden. Die Sprache

 können Sie im Programm unter dem Menüpunkt Configuration|Options auf Deutsch umstellen.









Startablauf von Windows XP



Der Startablauf läuft, nachdem man den Rechner eingeschaltet hat, wie folgt ab:
- Das BIOS überprüft die einzelnen Bestandteile bzw. Konfigurationen des Computers.

 Bei einem Plug & Play BIOS wird die entsprechende Hardware analysiert.
- Der RAM wird hochgezählt. Je nach BIOS-Varianten, kann man die optische Hochzählung unterbinden.
- Windows XP greift nun auf die Festplatte zu und überprüft den MBR (Master Boot Sector).
- Als erste Datei wird die NTDR geladen, die für den Bootvorgang von Windows XP verantwortlich ist. Der Rechner

 schaltet nun in den Protected Modus (Windowsoberfläche) und lädt die Dateisystem-Treiber. Windows XP kann

 nun auf die Festplatte zugreifen und die diversen Dateien laden und diese auswerten.
- Als erstes ist es die Datei boot.ini. Je nach deren Einstellungen stellt sie ein Bootmenü zur Verfügung.
- Danach kommen die Datei NTDETECT.COM, die eine Hardwareerkennung durchführt und die beiden

 Dateien NTOSKRNL.EXE und HAL.DLL lädt.
- Die Datei NTOSKRNL.EXE übernimmt die Initialisierung des Systems. Die Registry sowie die

Hauptkonfigurationsdatenbank von Windows XP wird nun ausgewertet.
- Die Datei HAL.DLL lädt nun alle benötigten Treiber und Hardwarekomponenten.
- Wenn alles optimal gelaufen ist dann erscheint nun die Oberfläche von Windows XP. Je nach

Konfiguration erhält man ein Login-Fenster.
- Als nächstes werden nun die persönliche Einstellungen, die man an Windows XP vorgenommen

 hat, geladen.
- Zuletzt werden die Programme, die nach dem Start von Windows XP automatisch benötigt werden

 und die im Autostartordner gestartet.

Das Betriebssystem ist nun betriebsbereit.








Laufwerksbuchstaben ändern



Windows XP vergibt für Ihre Festplatten, für CD-ROM und DVD-Laufwerke

 die Laufwerksbuchstaben

automatisch. Wenn Sie sich beispielsweise eine neue Festplatte kaufen, kann es

 durchaus sinnvoll sein, neue

Hierarchien einzurichten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz. Wählen

Sie anschließend Verwalten. Aus der Computerverwaltung heraus

 starten Sie die Datenträgerverwaltung.

Wenn Sie mit der rechten Maustaste auf einen der Laufwerksbuchstaben klicken, finden Sie

 die gewünschte Option zum Ändern von Bezeichnungen und Pfaden.








Windows XP Update Möglichkeiten



Updates auf:
Home Edition
Professional Edition

Windows 3x
Nein
Nein

Windows 95
Nein
Nein

Windows 98/SE
Ja
Ja

Windows ME
Ja
Ja

Windows NT 3.51
Nein
Nein

Windows NT 4.0
Nein
Ja

Windows 2000
Nein
Ja

Windows XP
Nein
Ja









Windows XP Historie



Windows XP Beta 1
23. Oktober 2000

Windows XP Beta 2
25. März 2001

Windows XP RC1
30. Juni 2001

Windows XP RC2
28. Juli 2001

Windows XP RTM
24. August 2001

Windows XP in den Geschäften
25. Oktober 2001

Windows XP Embedded
Dezember 2001

Windows XP SP1
4. Quartal 2002

Windows XP Tablet PC
Ende 2002

Pocket 2002
4. Oktober 2001





Tastenkürzel für den Explorer




Pos 1
Markiert den ersten Eintrag im Fenster

ENDE
Markiert den letzten Eintrag im Fenster

SHIFT + ENTF
Löscht den markierten Eintrag unwiderruflich

F2
Markiert den ausgewählten Dateinamen

F3
Blendet den Ordnerbereich aus und startet die Suchfunktion

F4
Klappt die Adressleiste aus

F5
Aktualisiert die Darstellung

F6
Markiert die Adresszeile





Tastatur Shortcuts




Zeigt das Startmenue
CRTL+ESC

Alles Auswählen
CRTL+A

Kopieren
CRTL+C

Ausschneiden
CRTL+X

Einfügen
CRTL+V

Rückgängig (Undo)
CRTL+Z

Löschen
Entf

Direktes Löschen ohne Papierkorb
SHIFT+Entf

Zeigt die Hilfe
F1

Umbennen
F2

Datei oder Ordner Suchen
F3

Zeigt die Adressleiste im Arbeitsplatz oder Explorer
F4

Zeigt den übergeordneten Ordner im Arbeitsplatz oder Explorer
Zurück Taste

Aktualisiert das Fenster
F5

Aktiviert die Menuezeile im aktiven Programm
F10

Springt zum nächsten Menuepunkt rechts oder öffnet ein Untermenue
Pfeil rechts

Springt zum nächsten Menuepunkt links oder schließt ein Untermenue
Pfeil links

Springt zum Anfang des nächsten Wortes
CRTL+ Pfeil rechts

Springt zum Anfang des vorherigen Wortes
CRTL+Pfeil links

Springt zum nächsten Absatz
CRTL+Pfeil unten

Springt zum vorherigen Absatz
CRTL+Pfeil oben

Markiert einen Textblock
CRTL+Shift+eine Pfeiltaste

Markiert mehrere Elemente in einem Fenster, auf dem Desktop oder markiert Text in einem Dokument
SHIFT+ eine Pfeiltaste

SHIFT beim Einlegen einer CD in das CD-ROM
verhindert das autom. Starten der CD

Wechselt zwischen offenen Programmen
ALT+TAB

Schließt das aktive Element oder beendet das aktive Programm
ALT+F4

Zeigt das Systemmenue des aktiven Fensters
ALT+LEERTASTE

Zeigt die Eigenschaften des markierten Elements
ALT+ENTER


Kapitel 6

 

Wenn Windows XP lange zum herunterfahren benötigt so liegt das meist daran, dass

 Windows mit dem Beenden der einzelnen Dienste Schwierigkeiten hat.
Wenn sich ein Dienst beim Herunterfahren von Windows nicht beenden läßt, muss ihn

 Windows zwangszeise beenden. Diese Funktion wird erst aktiviert, wenn Windows 20 Sekunden

lang versucht hat die Dienste auf herkömmlichem Wege zu beenden. Diese

Zeitspanne läßt sich in der Registry verkürzen.
In der Registry unter: "HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ ControlSet001 \

 Control" dem Schlüssel 'WaitToKillServiceTimeOut' einen anderen Wert in Millisekunden

 zuweisen. Der Standardwert ist "20000" und entspricht 20 Sekunden. Besser

ist ein Wert von "2000", was 2 Sekunden wäre.








Bilder nicht mit Bild- u Faxanzeige



Standardmäßig werden Bilder mit der Windows Bild - und Faxanzeige angezeigt.

 Dies können Sie wie folgt ändern:
Start-> Ausführen-> regsvr32 /u shimgvw.dll eingeben.

 Dies entfernt die Anzeige.
Start-> Ausführen-> regsvr32 shimgvw.dll. Dies aktiviert

 die Anzeige wieder.
Durch das Entfernen der Bild und Faxanzeige funktioniert die Miniaturansicht nicht mehr.

 Auch die Diavorschau steht nicht mehr zur Verfügung.








XP deinstallieren bei NTFS Partition



Windows XP bietet keinen offiziellen Weg, um eine NTFS-Partition

wieder in eine FAT32-Partition

zurückzuverwandeln. Entweder man greift auf ein kommerzielles

 Werkzeug wie PartitionMagic

 von PowerQuest zurück oder man bootet den Computer mit einer Windows 98 Bootdiskette

 und benutzt Fdisk.exe.
Also: Von Diskette starten, fdisk aufrufen und Punkt 3 "Löschen einer Partition oder eines

 logischen DOS-Laufwerks" ausführen. Dann im nächsten Menue Punkt 4 "Nicht-DOS-Partiton

löschen". Anschließend Punkt 1 vom ersten Menue. Danach kann die Festpatte neu formatiert werden.
Vorsicht: Alle Daten, die auf der Partition gespeichert sind, gehen

dadurch unwiderruflich verloren.








XP deinstallieren - Methode 2



Eine weitere Methode Windows XP zu deinstallieren geht

über die Wiederherstellungskonsole.
Installieren Sie die Wiederherstellungskonsole (wie das geht habe ich auf Tipps und

 Tricks, Seite 2, Recovery Console installieren beschrieben). Wählen

Sie die Installation von Windows XP aus und melden Sie sich mit dem Administratorkonto

 beim Computer an. Führen Sie den Befehl Map aus, um den Laufwerksbuchstaben des zu

 rekonvertierenden Laufwerkes herauszufinden da dieser von dem Buchstaben

abweichen kann, der unter Windows XP verwendet wird. Anschließend führen Sie den

 Befehl: Format /fs:fat32 aus. Dadurch wird das Laufwerk mit Fat32 als Dateisystem neu

 formatiert. Aber, wie im Tipp vorher, es gehen ebenfalls alle Daten verloren.








Bootsektor wiederherstellen



Sie haben nach Windows XP ein weiteres Betriebssystem installiert und damit den

 MBR (Master Boot Record) überschrieben. Nun startet zwar das zuletzt installierte Betriebssystem

aber Windows XP nicht mehr.- Es wurden der Startsektor sowie der Bootloader mit älteren Windows

Versionen überschrieben. So stellen Sie den MBR von Windows XP wieder her:
Mit der Windows XP-CD starten, zur Wiederherstellungskonsole wechseln und folgende

Befehle in dieser Reihenfolge eingeben:
FIXMBR C:
FIXBOOT C:
COPY x:\I386\NTLDR C:\
COPY x:\I386\NTDETECT.COM C:\
Ersetzen Sie das x in den Kopierbefehlen durch den Buchstaben des

CD-ROM-Laufwerks und das c gegebenfalls durch Ihren Laufwerksbuchstaben.

Dadurch werden die Einstellungen der Bootloader von Windows XP wieder zurückgesetzt.








Defekte ntoskrnl.exe



Das Andern des Bootscreens erfordert eine Modifizierung oder das Ersetzen der ntoskrnl.exe.

Wenn dabei etwas daneben geht, bootet XP nicht mehr. So stellen Sie die Datei wieder her: Den

 Rechner von der Windows XP-CD booten. Bei Aufforderung die R-Taste drücken um in die

Wiederherstellungskonsole zu gelangen. Nun in den System32 Ordner auf der CD-Rom wechseln.

 Danach wird die Datei von derCD kopiert. Folgende Befehle müssen Sie dazu

in dieser Reihenfolge eingeben:
cd Windows\system32
ren ntoskrnl.exe ntoskrnl.old (benennt die defekte Datei um)
expand x:\i386\ntoskrnl.ex_ (x= CD-ROM Laufwerksbuchstabe einsetzen)
exit
Die Windows XP-CD entfernen und den Rechner neu booten.

Die Datei ist wiederhergestellt.








Option 'Suchen' im IE ändern



Standardmäßig schickt der Internet Explorer alle Suchanfragen erst mal über

die MSN Seite. Wenn Sie aber lieber mit Google suchen wollen und das als Standard

eingetragen werden soll, einfach diese folgenden Zeilen zwischen anfang nd ende in den

Editor kopieren und unter "Google.reg" abspeichern. Einmal

anklicken und zusammenführen wählen.
----------anfang---------------
REGEDIT4

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main]
"Search Page"="http://www.google.com"
"Search Bar"="http://www.google.com/ie"

[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\SearchURL]
""="http://www.google.com/keyword/%s"

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\Search]
"SearchAssistant"="http://www.google.com/ie"
------------ende-------------









'Index.dat' entfernen




Der Internet Explorer erstellt auf jedem System einen Index aller besuchten

Webseiten und speichert dies in der index.dat ab. Auch wenn die Temporären

 Internetdateien komplett gelöscht werden, kann anhand dieses Indexes der

Webseitenverlauf einfach rekonstruiert werden da die index.dat nicht gelöscht werden kann.

 Interessierte User können sich somit anhand der index.dat ein klares Bild über Ihr Surfverhalten

verschaffen. Unter dieser Adresse finden Sie eine genaue Anleitung, wie Sie

 dieses Sicherheitsproblem beheben können.








CD-Laufwerke sind verschwunden



Im Arbeitsplatz, im Windows Explorer werden die CD-Laufwerke nicht mehr angezeigt

 und im Gerätemanager sind sie mit einem gelben Ausrufezeichen versehen. Bei Aufruf

der Eigenschaften im Gerätemanager erhäelt man den Hinweis auf den Fehlercode 19, sowie

Fehlern in der Registry. Suchen Sie in der Registry folgenden Schlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Control \

 Class \ {4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}
Im rechten Fenster müssen nun die Werte 'UpperFilters' und 'LowerFilters' gelöscht werden.

 Nach einem Neustart des Systems stehen die Laufwerke wieder zur Verfügung.








Ultra-DMA/66 aktivieren



Windows 2000/XP aktiviert aus welchen Gründen auch immer nicht standardmäßig den

UDMA/66-Modus, obwohl er vom System unterstützt wird. Um den schnellen Modus

 nachträglich zu aktivieren, reicht folgender Registry-Eintrag. Unter:
HKEY_LOCAL_MACHINE \ System \ CurrentControlSet \ Control \

Class \ {4D36E96AE325-11CE-BFC1-08002BE10318}\0000

einen neuen Schlüssel vom Typ "REG_DWORD" mit dem Namen EnableUDMA66 erstellen

und den Wert auf 1 (Dezimal) setzen. Anschließend den Rechner neu starten.

 

 

Kapitel 7

 

 

Durch des Windows-Nachrichtendienst ist es möglich, fremden Systemen unter

Eingabe der IP oder eines ganzen IP-Bereiches eine Nachricht zu senden. Dieser

 Dienst ist eigentlich für die interne Nachrichtübermittlung in Windows-Netzwerken gedacht,

 Dies wird jedoch zunehmend missbraucht. Durch spezielle Programme ist der Nachrichtversand

auch über das Internet möglich. Kennt man nun den gesamten IP-Bereich eines Internetproviders,

so kann man Unmengen von Nachrichten an alle Kunden dieses Providers versenden, die

 sich gerade in das Internet eingewählt haben, da jeder Internetanwender bei Einwahl in

 das Internet eine IP-Nummer zugewiesen bekommt.

So wird der Dienst deaktiviert:
Start-> Einstellungen-> Systemsteuerung-> Verwaltung-> Computerverwaltung und

dann den Eintrag Dienste auswählen. Nun werden alle laufenden Dienste angezeigt. Hier

 den Punkt "Nachrichtendienst" aussuchen. Wenn unter Status "gestartet" steht, mit

der rechten Maustaste anklicken und die Option "Eigenschaften" auswählen. Nicht "Den

Dienst beenden" auswählen, denn dann wird der Nachrichtendienst beim

 nächsten Systemstart erneut ausgeführt.

Als Starttyp "deaktiviert" auswählen und den Dienststatus mit "Beenden" schliessen.

 Jetzt noch "Übernehmen" anklicken. Der Nachrichtendienst läuft nicht mehr im

 Hintergrund und wird auch nicht mehr bei einem Neustart ausgeführt.




Alexa-Service als Spyware abschalten




Der Internet Explorer verfügt über einen Dienst, der das Surfverhalten des User ständig

 überwacht. Diese Funktion wird über die Software Alexa realisiert. In Aktion holt Alexa Informationen

 über die von Ihnen besuchten Websites ein. Alexa zeichnet u.a. folgende Informationen auf:

Ihre IP Adresse
Die vollständigen URL's besuchter Webseiten
Allgemeine Informationen über Ihren Browser und Ihr Betriebssystem
Ihre eindeutige Alexa Cookie Nummer
Den Zeitpunkt der Aufzeichnung

Eine ausführliche Beschreibung der von Alexa eingeholten Informationen und deren

Verwendung finden Sie auf der Website: www.alexa.com unter PrivacyPolicy

Alexa lässt sich über die Registry abschalten. Unter:

HKLM\ Software\ Microsoft\ Internet Explorer\ Extensions\ c95fe080-8f5d-11d2-a20b-00aa003c157a
diesen Schlüssel mit allen Untereinträgen löschen.





Taskmanager unvollständig




Wenn Sie den Task-Manager (Strg + Alt + Entf) aufrufen, so sehen Sie unter Umständen

nur noch die laufenden Anwendungen. Alle Register (Prozesse, Systemleistung, Netzwerk),

 die Titelleiste und die Menüleiste (Datei, Optionen, Ansicht) sind verschwunden.
Der Task-Manager hat ohne ersichtlichen Grund das Aussehen geändert.
Führen Sie einfach einen Doppelklick auf den (grauen) Rand des Fensters durch. Danach

 ist die "normale" Ansicht wieder hergestellt, und das Problem gelöst.




Dokumentenverlauf löschen



Diese Einstellung in der Registry löscht beim Herunterfahren des Rechners die Liste

der zuletzt verwendeten Programme, die Liste der zuletzt verwendeten Dateien und die

 Verlaufsliste im Internet Explorer. Ein nachfolgender Benutzer kann nicht mehr nachvollziehen,

 was Sie am Rechner gemacht haben. Allerdings reicht ein Abmelden oder ein Benutzerwechsel

nicht aus, Windows XP muss wirklich beendet werden.

In der Registry unter:

HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ urrentVersion\ Policies\ Explorer

Erstellen Sie in der rechten Fensterhälfte Neu > Binärwert mit dem Namen

ClearRecentDocsOnExit, und weisen Sie den Wert 01 00 00 00 zu. Damit werden die

 Dateien beim Herunterfahren gelöscht. Möchten Sie den Dokumentenverlauf später wieder

 speichern, dann löschen Sie diesen Wert oder setzen ihn auf 00 00 00 00.




Klassische Suche verwenden



Microsoft hat Windows XP mit einem umständlichen Suchassistenten ausgestattet (den Hund).

 Dieser Assistent ist für Anfänger eine große Hilfe - der erfahrene Anwender ärgert sich über

die unnötigen Mausklicks, die ihn schließlich an die gewünschte Dateisuche bringen.

Um die alte Suchfunkion auch unter Windows XP zu verwenden,

 gehen Sie in der Registry unter:

HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Explorer\

CabinetState Erstellen Sie in der rechten Hälfte eine neue Zeichenfolge mit dem

 Namen Use Search Asst, und weisen Sie den Wert no zu.

Hinweis:
Use Search Asst mit Leerzeichen
no in Kleinschreibung






Internet Explorer Neuinstallation



Den Internet Explorer 6 kann man wie folgt neu installieren. In der Registry unter:

HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ ctive Setup\ Installed

Components\ {89820200-ECBD-11cf-8B85-00AA005B4383}

den Eintrag IsInstalled suchen und den Wert auf 0 (Null) setzen.

Danach ist es möglich den Internet Explorer neu zu installieren. Dazu muss allerdings

das Paket erst von Microsoft heruntergeladen werden.

Download: ie6setup.exe

Speichern Sie die Datei in ein Verzeichnis, z.B. C:\IE6_Setup.
Anschließend geben Sie über Start-> Ausführen folgendes ein:

C:\IE6_Setup\ie6setup.exe" /c:"ie6wzd.exe /d /s:""#E" (mit Anführungszeichen)

Nach der Eingabe startet der herkömmliche Installationsassistent.




Systemwiederherstellung im abgesicherten Modus




Windows XP bietet eine Systemwiederherstellung mit der ein beschädigtes Windows wieder

in den Ausgangszustand versetzt werden kann. Das funktioniert natürlich nur wenn zuvor

ein Wiederherstellungspunkt angelegt wurde. Die Systemwiederherstellung aber nicht

 aus der Wiederherstellungskonsole gestartet werden.

Falls Windows XP noch im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung

 startet (F8 beim Hochfahren drücken, Abgesicherter Modus Eingabeaufforderung

auswählen), loggt man sich mit Administratorrechten ein und startet in der Eingabeaufforderung mit dem Befehl

%systemroot%\system32\restore\rstrui.exe

die Systemwiederherstellung und folgt den Anweisungen auf dem Bildschirm.





TfT Display bleibt schwarz



Sie haben Ihren alten Röhrenmonitor durch ein TFT-Display ersetzt. Die Bios-Meldungen

werden angezeigt, aber sobald Windows hochfährt, wird der Bildschirm schwarz.
Vermutlich haben Sie den Röhrenmonitor mit einer relativ hohen Bildwiederholrate

von 85 Hz oder mehr angesteuert, aber Ihr TFT verträgt nur 60 bis 75 Hz. Welche

 Rate(n) Ihr Display akzeptiert steht im Handbuch, auf der Rückseite oder auch im

Onscreen-Menü.Sie haben Ihren alten Röhrenmonitor durch ein TFT-Display ersetzt.

 Es zeigt die Bios-Meldungen an, aber sobald Windows hochfährt, wird der Bildschirm schwarz.

Möglichkeit 1
Stöpseln Sie den Röhrenmonitor wieder an. Ändern Sie die Wiederholrate, bei Windows XP in

den "Anzeige-Eigenschaften" unter "Einstellungen > Erweitert > Monitor > Bildschirmaktualisierungsrate".

Oder Installieren Sie die Treiber bzw. die INF-Datei, die Ihrem neuen Monitor beiliegen sollte.

Möglichkeit 2
Es geht auch ohne Röhrenmonitor. Drücken Sie, während der PC bootet

die Taste [F8] und aktivieren den "Abgesicherten Modus". Ansonsten

gehen Sie vor wie oben beschrieben. D




Dateien löschen nicht möglich




Windows meldet immer: Datei kann nicht gelöscht werden: Die Datei wird von einer anderen

 Person, bzw. einem anderen Programm verwendet. Schließen Sie alle Programme, die die Datei

eventuell verwenden könnten und wiederholen Sie den Vorgang.

Lösung 1:
Sicherstellen, dass die Datei nicht verwendet wird. In manchen Fällen hilft es eine leere

Textdatei mit Hilfe des Editors zu erstellen und diese unter einem beliebigem Dateinamen

 im gleichen Ordner wie die zu löschende Datei abzuspeichern. Anschließend werden die

 zu löschende Datei und die leere Textdatei gleichzeitig markiert und dann gleichzeitig

gelöscht (Papierkorb verschieben oder die Entfernen-Taste drücken).

Lösung 2:
Sollte dies nicht helfen, versuchen im abgesicherten Modus mit der

 Eingabeaufforderung (beim Booten F8 drücken und entsprechenden Eintrag auswählen) zu

 starten. Nach der Anmeldung als Admin wird die Datei mit dem

Befehl: del /f LW:\Pfad\Dateiname.xyz gelöscht.

LW: Laufwerk auf dem sich die Datei befindet, z.B. C
Pfad: Ordnername, z.B. Bilder
Dateiname.xyz: der Name der zu löschenden Datei mit der Endung xyz, z.B. Foto1.jpg)



END